Festungskrieg im Hochgebirge Der Kampf um die

Am Beginn des 20 Jahrhunderts wurde innerhalb weniger Jahre an der damaligen Grenze zwischen Österreich Ungarn und Italien im Hochgebirge ein Festungsgürtel errichtet der die Entwicklung späterer Linienbefestigungen in gesamt Europa beeinflusste Viele von ihnen bieten auch heute noch einen unmittelbaren Eindruck der damaligen Kriegsgeschehnisse aber auch abenteuerliche Fern und TiefblickeAm Beginn des 20 Jahrhunderts wurde innerhalb weniger Jahre an der damaligen Grenze zwischen Österreich Ungarn und Italien im Hochgebirge ein Festungsgürtel errichtet der die Entwicklung späterer Linienbefestigungen in gesamt Europa beeinflusste Viele von ihnen bieten auch heute noch einen unmittelbaren Eindruck der damaligen Kriegsgeschehnisse aber auch abenteuerliche Fern und TiefblickeAm Beginn des 20 Jahrhunderts wurde innerhalb weniger Jahre an der damaligen Grenze zwischen Österreich Ungarn und Italien im Hochgebirge ein Festungsgürtel errichtet der die Entwicklung späterer Linienbefestigungen in gesamt Europa beeinflusste Viele von ihnen bieten auch heute noch einen unmittelbaren Eindruck der damaligen Kriegsgeschehnisse aber auch abenteuerliche Fern und Tiefblicke


5 thoughts on “Festungskrieg im Hochgebirge Der Kampf um die österreichischen und italienischen Hochgebirgsforts in Südtirol im 1 Weltkrieg

  1. says:

    Welchen militärgeschichtlich Interessierten überfällt bei dem Wort Festung nicht ein Schauer? Dabei sind es meist bloß zertrümmerte überwucherte tote Steinhaufen und nicht mehr Oder doch? Für mich haben solche Ruinen einen ganz eigenen Reiz Ich frage mich immer welche Menschen hier Dienst taten was sie dachten worüber sie traurig oder glücklich waren was sie erlebten Waren sie stolz in einem vermeintlich unüberwindlichen waffenstarrenden Beton und Steinklotz Dienst tun zu dürfenmüssen? Wie änderte sich ihr Denken als die ersten 28 cm Granaten einschlugen und Stein Beton und Stahl zertrümmerten?Das ist alles erst hundert Jahre her Mein Urgroßvater fiel in diesem Krieg Meine Urgroßmutter die mich bis zu meinem 14 Lebensjahr begleitete war damals ein junges Mädchen Und doch können wir die Lebensumstände Lebensgefühle und die Weltsicht dieser Zeit nur sehr schwer nachfühlen Es bleibt notgedrungen Stückwerk mit riesigen weissen Flächen auf einer mit Farbe gesprenkelten LeinwandRolf Hentzschel fügt einen weiteren Farbklecks hinzu Einen leuchtendenAuszug aus dem Inhaltsverzeichnis 1 Die Entstehungsgeschichte der österreichischen Sperrwerke 2 Übersicht über die Werke 3 Planung und Erprobung 4 Bauzeit und Baukosten 5 Allgemeiner Aufbau der Werke 6 Die Werksteile und ihre Bauweise 7 Die Werksbesatzung 8 Die technische Ausrüstung der Werke 9 Die Bewaffnung und Panzerung10 Die historischen Quellen11 Die Lage auf den Hochebenen zu Kriegsbeginn12 Die Festungen im Krieg13 Die Festungen nach dem Krieg14 Die Beschussschäden15 Das Leiden der Besatzung im Krieg16 Das Schicksal der Zivilbevölkerung17 Zusammenfassung der Kriegserfahrungen18 Der Fall Giebermann19 Der Fall Nebesar20 Beschreibung der einzelnen Werke Touristische Hinweise Posten Vezzeba Vezzena heute Panzerwerk Verle Verle heute Panzerwerk Lusern Lusern heute Panzerwerk Gschwendt Belvedere Gschwendt heute Panzerwerk Sebastiano Sebastiano heute Zwischenwerk Sommo Sommo heute Panzerwerk Serrada Serrada heute21 Sonstige österr Militärbauten22 Die italienischen Festungswerke Fort Campomolon Fort Casa Ratti Fort Punta Corbin Punta Corbin heute Fort Campolongo Campolongo heute Fort Verena Verena heute Kriegserfahrung Eine Zusammenfassung23 Italienische und österreichische Belagerungsartillerie24 NachwortSehr detaillierte Beschreibungen Karten Skizzen Baupläne und historische Fotos machen dieses Buch zu einer grandiosen Monographie Moderne Bilder dokumentieren den heutigen Zustand für mich bleiben keine Fragen offen Mehr geht nicht Besonders freute mich die genaue Beschreibung der italienischen Infanterieangriffe auf einige Werke Dass es sie gab liest man in einigen Büchern aber wo und wann und mit welchem Ergebnis das fand ich bisher nur in diesem BuchDie Buchgröße ist in Ordnung 16 x 24 cm eine größere Schrift wäre mir lieber gewesen wie natürlich überhaupt bei einem DIN A 4 Format auch die Bilder noch beeindruckender wären Aber hier machen wohl die nicht geringen Druckkosten für ein Buch mit einem doch eng begrenzten Leserkreis eine Strich durch die Rechnung Der Schreibstil des Autors ist sehr sachlich informativ und zum Thema sehr gut passendWünschen würde ich mir weitere Bücher von diesem Autor über die anderen kuk Festungswerke zb Festungsriegel Trient und Riva Valparola Sexten Ampezzo und so weiter Zum Rayon Kärnten gibt es übrigens ein gutes Buch Ulrike Weiss Befestigungsanlagen vom Kanaltal über das Seebachtal Predil bis ins obere IsonzotalAbsolute KaufempfehlungNachtrag Die italienischen Forts werden hier auf 26 Seiten beschrieben Wer sich detaillierter über Verena und Co informieren möchte empfehle ich das Buch von Robert Striffler Von Fort Maso bis Porta Manazzo