[Kostenlos Best] "Nur ein Durchgangsland": Arbeitslager und Internierungsheime für Flüchtlinge und Emigranten in der Schweiz 1940–1949Autor Simon Erlanger – Gsagency.co

Traditionellerweise Herrscht Die Vorstellung Vor, Die Generation, Die Den Zweiten Weltkrieg In Der Schweiz Miterlebt Hat Die So Genannte Aktivdienstgeneration Sei Eine Homogene Einheit Gewesen Abwehrbereit Und Geschlossen Doch War Dies Wirklich Der Fall Die Vorliegende Studie Zeigt Durch Eine Analyse Von Interviews, Erinnerungsschriften, Milit Rtheoretischer Literatur, Propagandatexten Und Archivquellen, Dass Das Traditionelle Bild Der Aktivdienstgeneration Im Wesentlichen Durch Die Propaganda Der Geistigen Landesverteidigung Gepr Gt War Die Gegen Ende Der Dreissiger Jahre Zunehmend Polarisierte Geschlechterordnung Spielte Dabei Eine Zentrale Rolle Das Bild Des Wehrmannes, Der Mit Dem Karabiner In Der Hand Die Daheim Gebliebene Familie Besch Tzt, Sowie Das Bild Der Schweizerin Als Hausfrau Und Selbstlose Unterst Tzerin Ihres Wehrpflichtigen Mannes Wurden Zu Normativen Leitbildern Doch Hinter Diesen Propagandabildern Verbarg Sich Ein H Chst Widerspr Chlicher Alltag Die Soldaten Im Milit Rischen Aktivdienst Klagten Ber Den Andauernden Drill Und Verd Chtigten Ihre Offiziere, Die Von Wahrem Soldatentum Und Totalem Gehorsam Tr Umten, Der Sympathie Mit Dem Nationalsozialismus Im Offizierskorps Entbrannte W Hrend Des Krieges Ein Machtkampf, Bei Dem Es Unter Anderem Um Konkurrierende Vorstellungen Der Milit Rischen Ausbildung Ging Und In Dem Sich Unterschiedliche Ansichten Zur Gesellschaftlichen Positionierung Der Armee Mit Unterschiedlichen M Nnlichkeitskonzepten Vermischten Der R Ckzug Der Armee Ins Alpenreduit Schliesslich, Nach Dem Krieg Das Sinnbild Des Schweizerischen Widerstandswillens, Stellte W Hrend Des Krieges Die Bis Dahin Bestehende Identit Tsstiftende Balance Zwischen Der Sch Tzenden Armee Und Der Zu Besch Tzenden Zivilbev Lkerung Auf Den Kopf Erstmals Wird In Dieser Studie Deutlich, Mit Welchen Diskursiven Mitteln Die Armeef Hrung Die Reduitstrategie Sinnhaft Machte, Und Erstmals Wird Gezeigt, Dass Der Wahre Inhalt Der Reduitstrategie Bis Gegen Ende Des Krieges Vor Der Zivilbev Lkerung Geheim Gehalten Wurde Als Eines Der Wenigen L Nder War Die Schweiz ZwischenUndVon Den Folgen Der Kriegerischen Gewalt Weitgehend Verschont Geblieben Die Propagandabilder Der Kriegszeit, Insbesondere Die Polarisierten Geschlechtervorstellungen Blieben Deshalb Noch Jahrzehntelang Wirkungsm Chtig Dies War Einer Der Gr Nde, Warum In Der Schweiz Die Frauen Als Letzte In Europa Die Politischen Rechte Zugesprochen Erhielten Das Traditionelle Geschichtsbild Der Nachkriegszeit Stabilisierte Die Bestehenden Sozialen Machtverh Ltnisse Und Wirkte Als Deckerinnerung F R Die Disparaten Erfahrungen Der Kriegszeit